Sieg beim Black Forest Ultra Bike Gravel Track

Kurzer Rückblick:
In den letzten Wochen passierte doch einiges. Ich war zusammen mit Andreas Kleiber beim Raid VTT. Dieses 4-tägige Etappenrennen in Frankreich ist wirklich etwas ganz Besonderes. Wir finishten auf dem 4. Gesamtrang. Das war ein sehr gutes Resultat. 
Im Anschluss erreichte ich ebenfalls einen 4. Rang beim 3-tägigen Alps Bike Festival in La Clusaz. 

Und dann kam der Black Forest Ultra Bike Marathon. Ein Bike-Event direkt vor meiner Haustüre (keine 1000m entfernt!). Als Vorjahressieger beim Gravel Race gelang mir die Titelverteidigung. In einem völlig neuen Rennformat (3 gewertete Stages), musste ich mich gegen einen sehr schnellen Ben Witt durchsetzen, der als Straßenfahrer schon hier und da erfolgreich war. 

Keine 24 Stunden später nutzte ich den Speed Track (ebenfalls ein Rennen beim Ultra Bike) und rundete mit einem 4. Rang ein super Wochenende ab. 

Ein kurzes Update

Training für den 100km Rucksacklauf. Foto: M. Albermann
Liebe Freunde! Ich hatte eine sehr gute Saison 2018, sowohl auf dem MTB, wie auch auf dem Crosser. Auch wenn ich 2018 auf meiner Seite nicht aktiv gewesen bin, so hatte ich dennoch viele schöne Momente abseits und mit dem Sport… Auf Instagram  habe ich, nach wie vor, meine sportlichen Highlights kurz und knapp zu veranschaulicht. Ich freue mich, wenn ihr mir dort folgt. Auch 2019 werde ich wieder für das sehr sympathische GIANT GERMANY OFFROAD TEAM starten. Jetzt aber auch hier ein kleines Update! Der Winter ist im Schwarzwald, mit Schnee und kühlen Temperaturen, zurück gekehrt. Das heißt, die alljährliche Vorbereitung für den Rucksacklauf ist im vollen Gange. Für den Hochschwarzwald Tourismus habe ich einen Artikel über dieses verrückte Rennen geschrieben: DER RUCKSACKLAUF. Bis dahin wünsche ich euch viele schöne Tage im Schnee oder auf dem Rad.

Roc d´Azur und mehr

Schon länger ist es her, dass ich hier etwas aktualisiert habe.
Das liegt zum einen daran, dass ich über andere Kanäle (z.B. World of MTB oder Instagram) poste und zum anderen, dass ich schlicht nicht die Zeit finde. Wie dem auch sei, ich war in der Vergangenheit nicht untätig. Es war sogar sehr spannend! Ich war viel in Frankreich und sogar in China unterwegs. In China durfte ich als Gastfahrer für das Team “Embrace the World“ in die Cyclocross einsteigen. In Peking gab es gleich zwei UCI C1 Rennen mit einer guten Besetzung.

Danach kam in Wittenheim der heimische Crosseinstieg. Ich beendete das Etappenrennen (2x Massenstart, 1x Einzelzeitfahren) auf dem 3. Gesamtrang und durfte zwischenzeitlich das Leadertrikot überstreifen. Es folgten 14 Tage Südfrankreich. Beim TransVwest einem 100km langen Eintagesrennen fuhr ich lange Teile in der 6-Mann-Spitzengruppe zusammen mit Julien Absalon und anderen sehr starken Fahrern. Nach mehreren Platten und einer guten Aufholjagd konnte ich auf Platz 9 finishen. Nur fünf Tage später war der Start beim Gravel Roc. Dieses 65km 1200hm lange Rennen ist Teil vom Roc d´Azur. Ich hielt mich die ersten Kilometer in der Spitze mit Granaten wie Jaroslav Kulhavy, Christoph Sauser, Steve Chainel auf. Am Ende, nach einem langen Solo, konnte ich mit dem 5. Platz sehr zufrieden sein. Den klassischen Roc d´Azur (57km) musste ich natürlich mitnehmen. Top 50 wäre möglich gewesen aber nicht mit einem Hungerast kurz vor dem Ziel. Somit war der 62. Rang das Maximum an diesem Tag. Nun bin ich mitten in der Cyclocross Saison. Die Rennen im nahen Elsass laufen sehr gut für mich. Auch konnte ich bei einem sehr spontanen Start zum Deutschland Cup einen 9. Platz einfahren. Für die Crossrennen habe ich nochmals aufgerüstet.

Normalerweise haben gute Crossfahrer mindestens zwei Räder. Ich besitze eins. Allerdings habe ich mir zwei neue Laufradsätze gegönnt (BQ Cycles) und kann somit je nach Bedingung den Matsch- oder Trockenreifen fahren. Das ist immerhin mehr als ich 2016 hatte 😉
Ach ja, die legendäre FUQRS Rennserie durfte ich eröffnen. In Kirchzarten organisierte ich das Opening zu dieser kleinen aber feinen Rennserie. Mehr dazu hier: FUQRS Auftakt

Ergebnisse (seit 24.09.2017)

18. Cyclocross Qiansen Trophy I UCI C1 Peking
23. Cyclocross Qiansen Trophy II UCI C1 Peking
9. MTB TransVwest 100km
5. Gravel Roc 65km
62. MTB Roc d´Azur 57km
3. Cyclo Cross Tour Temps 2 Sport (Wittenheim)
2. Cyclocross de Heimsbrunn
3. Cyclocross de Wattwiller
9. Cyclocross Deutschland Cup Kehl

Grand Raid 2017 und CX Peking

Die MTB Saison 2017 ist bereits in den letzten Zügen. Dieverse gute Rennen liegen hinter mir.
Gerne blicke ich auf die Teamrennen: Chemines de Soleil (3. Platz mit Andreas Kleiber) oder 4h de Giromagny (1. Platz mit Niklas Sell) zurück. Der 2. Platz beim Trace Vosgienne war ebenfalls ein top Ergebnis bei einem super Event. Mit 7.23 Stunden habe ich beim Grand Raid meine Wunschzeit mit unter 7 Stunden leider nicht erreicht. Die letzten Woche saß ich wieder vermehrt auf dem Cyclocross Rad. Den Auftakt in meine Cyclocross Saison waren zwei UCI C1 Rennen in Peking. Dort konnte ich jeweils aus den letzten Startreihen auf Platz 18 bzw. 23 nach vorne fahren. In der kommenden Zeit steht noch der Roc d`Azur und ein weiteres MTB Rennen TransVest in Südfrankreich an. Danach wird die Renndauer wieder krüzen: Cyclocross Time

 

Update 2017

Die MTB Saison 2017 ist bereits in den letzten Zügen. Dieverse gute Rennen liegen hinter mir. Gerne blicke ich auf die Teamrennen: Chemines de Soleil (3. Platz mit Andreas Kleiber) oder 4h de Giromagny (1. Platz mit Niklas Sell) zurück. Der 2. Platz beim Trace Vosgienne war ebenfalls ein top Ergebnis bei einem super Event. Mit 7.23 Stunden habe ich beim Grand Raid meine Wunschzeit mit unter 7 Stunden leider nicht erreicht. Die letzten Woche saß ich wieder vermehrt auf dem Cyclocross Rad. Den Auftakt in meine Cyclocross Saison waren zwei UCI C1 Rennen in Peking. Dort konnte ich jeweils aus den letzten Startreihen auf Platz 18 bzw. 23 nach vorne fahren. In der kommenden Zeit steht noch der Roc d`Azur und ein weiteres MTB Rennen TransVest in Südfrankreich an. Danach wird die Renndauer wieder krüzen: Cyclocross Time

Raid VTT 2017 chemins du soleil

Lange war es hier ruhig auf meinem Blog! Das soll jedoch nicht heißen, dass ich in dieser Zeit tatenlos war. Im Gegenteil! Ich habe fleißig intensive Einheiten in Südfrankreich trainiert und bin mit entsprechender Form beim UCI Worldseries Marathon in Houffalize 25. geworden. Ein gutes Ergebnis aber die Top 20 und somit die WM Qualifikation verpasst. Im Anschluss habe ich an meinen Abfahrtseigenschaften gearbeitet und stand im Elsass (Mollau) beim Cannondale Endurorennen am Start. Der 61. Gesamtrang war nicht relevant. In erster Linie ging es um eine gute Technik und darum, Stürze zu vermeiden. Beides glückte mir! Der weitere Saisonverlauf war etwas planlos. Ich nutzte den super schnellgefahrenen Waldhaus Bikemarathon (Platz 7) um nach längeren Ausfahrten wieder Intensität zu trainieren. Der Grund: Kurzfristig bekam ich die Zusage, zusammen mit Andreas Kleiber, beim RAID VTT Les Chemins du Soleil in Südfrankreich zu starten. Ab jetzt war ich nicht mehr planlos! Dieses Rennen geht über vier Tage und beinhaltet neben dem Nachtprolog (23km 880hm) drei lange Etappen von Taulignan nach Gap. Bereits 2015 war ich bei diesem Rennen. Leider musste ich damals zusammen mit Benjamin Joerges das Rennen aufgeben. Das schlechte Wetter und eine Entzündung beim Benjamin machten eine Weiterfahrt unsinnig.

Dieses Jahr sollte es anders kommen! Sonne satt!
Das Starterfeld war beeindruckend. Viele gute europäische Namen bildeten 2er Teams… Beim Briefing wurden die Favoriten vorgestellt. Für uns war eine Top10 Platzierung realistisch.
Top10 sollte es auch beim Nachtprolog werden, so dass wir am Folgetag aus dem ersten Startblock starten können. Wir finishten auf dem 5. Platz und haben bereits auf der folgenden Königsetappe mit 3200hm und einer Fahrzeit von 5 Stunden 35 Minuten das Podium nur knapp verpasst. Andreas Kleiber fuhr ein starkes Rennen und kämpfte mit mir auch am Folgetag auf den 4. Platz. In der Gesamtwertung waren wir nun auf dem 3. Rang. Dementsprechend hart wurden wir auf der Schlussetappe nach Gap attackiert. Wir hielten den Druck aus und erreichten als 2. Team den Tagesabschnitt. Der 3. Gesamtrang war am Ende (nach über 9000 Höhenmter) eine absolute Krönung für unser Team und ein super tolles Event.

Crédits photos : Cyril Crespeau – Raid VTT Chemins du Soleil

Rückblick “Deutsche Meisterschaft im Cyclocross” 2017

Nach einer sehr erfolgreichen Crosssaison, wollte ich das letzte Rennen mit der Deutschen Meisterschaft in Quaidersbach beenden. Die ansprechende Form aus den vergangenen Wochen konnte ich nicht mehr abrufen und so beendete ich die DM auf Platz 19 von 40 Starten. 
Der Kurs war technisch und schmierig und viele Zuschauer sorgten für Stimmung. Jede Runde fühlte ich mich wohler und festigte meine Position um Platz 17. Leider konnte ich im Finale nicht mehr mithalten, da mir bei einem Überholvorgang ein Mitstreiter ins Schaltwerk gefahren war und ich nur noch vier Gänge zur Verfügung hatte. Top20 bei deiner Deutschen Meisterschaft ist dennoch ein guter Abschluss und motiviert für die folgende MTB Saison. Bis es aber soweit ist, stehe ich regelmäßig im Schnee auf meinen Langslaufskiern. Das Ziel ist eine erfolgreiche Teilnahme beim 100km Rucksacklauf (Schonach-Belchen). Aktuell sind die Schneeverhältnisse überragend. Sollte es so bleiben, steht einer Ausführung der Veranstltung nichts im Wege. Leider kann man keine langfristige Prognose machen. Dass der Rucksacklauf stattfindet, ist daher keine Selbstverständlichkeit. Ich werde auch jeden Fall vorbereitet sein…

Rucksacklauf 2017 – 3. Platz

Der Rucksacklauf gehört zu den ganz alten, traditionellen Wintersportveranstaltungen im Schwarzwald. Mit 100km von Schonach zum Belchen zählt er zu den härtesten Langlaufrennen in Europa. Schon mehrmals musste der Rucksacklauf, wegen Schneemangel, abgesagt werden.
Auch dieses Jahr hielten die tollen Loipenbedingungen aus dem Januar nicht durch und die Strecke wurde auf 50km verkürzt, mit Start in Hinterzarten und Ziel auf dem Belchen. Dazwischen die härtesten und anspruchsvollsten Loipenabschnitte, die an der Hohtann nochmals um die Försterspur und die Kostloipe verlängert wurden, gespickt mit 1500 Höhenmeter. Ich bin froh, dass die Organisation, so schnell reagiert hat und diese tolle Strecke präparieren konnte.
Meine Vorbereitung lief vorbildlich. Ich hatte mir ein paar Trainingswettkämpfe rausgesucht und konnte die Woche vor dem Langlaufsaisonhöhepunkt sogar noch den Vizemeistertitel des Skiverbandes Schwarzwald in der freien Technik sichern. Eine leichte Erkältung schaffte ich am Freitag noch aus dem Weg. Man Ski war bereits am Donnerstag präpariert (Danke Stefan Weiss).
Samstag früh in Hinterzarten merkte man die angespannte Stimmung. Viele Athleten nutzen die Minuten vor dem Start aus, um ihre Ski mit dem richtigen Steigwachs zu versorgen. “Klister” war das meist gehörte Wort! Ich hatte davon nichts auf meinen Ski. Ich lies mich nicht verunsichern und vertraute auf meinen Wachser Stefan, der mir schon mehrfach einen genialen Ski rennfertig gemacht hat. 230 Starter, darunter der Silbermedaillengewinner Olympia 2002 (Sprint) Peter Schlickenrieder, stellten sich in das Startgehege. Pünktlich um 8.30 Uhr schossen die Topathleten mit Manuel Sieber und Tobias Rath und Benjamin Waidelich davon. Ich hielt mich in der Verfolgergruppe auf und hatte Schwierigkeiten an den Anstiegen den richtigen Stieg zu finden. Aber meine Zeit kam! Je trockener der Schnee wurde, umso besser hielt das Steigwachs. Ich distanzierte meine Gruppe und überholte Waidelich, der aus der Führungsgruppe abreißen ließ. Platz 3 zu halten, das war mein Ziel! Immer wieder sah ich die beiden Führenden, konnte aber die kleine Lücke nicht schließen. Beim Übergang zum Notschrei nutzte ich das Ausziehen der Skier um sie nachzuwachsen. Auch am Wiedener Eck ließ das Steigwachs merklich nach und ich musste nochmals mit Steigwachs nachhelfen. Die folgenden 20km habe ich mir in der Vorwoche angeschaut.
Mit dem 3. Gesamtrang bin ich mehr als zufrieden. Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt, was für Granaten am Start waren…. Danke für die Unterstützung: Conny, Verena, Tatjana, Grafi und Stefan!.