Die Rennsaison 2013 ist zu Ende!

Die MTB Rennsaison 2013 ist nun zu Ende! Sie war lang und hart. Nach einigen guten Ergebnissen und vielen Stunden im Sattel, habe ich mich Entschieden bei der Marathon DM in Münsigen auszusteigen. Ich hatte einen guten Start, konnte dann aber die große Spitzengruppe nicht mehr halten und fuhr in der Verfolgergruppe bis zum wartenden Verpfleger bei Kilometer 27. Früh hatte ich die Entscheidung gefällt das Rennen vorzeitig zu beenden. Es war kalt, die Strecke hat mich nicht motiviert und auch die Platzierung gefiel mir nicht. Das Jahr war dennoch ein gutes! So war es für mich auch das erste Jahr im “World of MTB“ Team. Wir haben das Team neu gegründet um von guten Events als Teilnehmer zu berichten. Das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen. So habe ich teilweise im BLOG der WOMB oder auch im Magazin berichtet. Auch nächstes Jahr stehen wieder tolle Veranstaltungen auf dem Programm und ihr wisst ja: Nach der Saison ist vor der Saison! Und daher gehe ich jetzt vermehrt Enduro fahren. 
Hier ein Auszug aus den Rennen 2103:

Andalucia Bike Race
Roc des Alpes
BC Bike Race
Sudety MTB Challenge 
Trans Zollernalb
Grand Raid
Albstadt

Enduro Vogesen
u.v.m.

Ich freue mich bereits auf 2014 und bis dahin auf viele gemeinsame Touren!

Trans Zollernalb 2013

Vergangenes Wochenende stand ich bereits zum dritten Mal bei der Trans Zollernalb am Start.
Zusammen mit meinem Kumpel Matthias Deuble, der mich schon in Polen bei der Sudety Bike Challenge begleitet hatte, bestritt ich das dreitägige Etappenrennen. Bei mir lief es dieses Jahr ziemlich gut und ich konnte das Rennen auf dem 22. Gesamtrang beenden. Sascha Schwindling, vor mir, war in den drei Tagen mein Begleiter. Er war immer in meiner Gruppe und wir hatten viel SpaßAuf Grund der Charakteristik der Strecke, ist Windschattenfahren absolut empfehlenswert. Bei einem Durchschnittstempo von fast 30km/h auf dem Mountainbike, braucht man eine gute Gruppe. Der Zieleinlauf in Hechingen ist ganz besonders. Am Ende wartet eine kurze, knackige Kopfsteinpflasterpassage, die hoch in den Ortskern führt. Dort werden die Finisher mit einem Volksfest begrüßt. 
Einen ausführlichen bericht von mir findet ihr unter: Bericht Trans Zollernalb
Ergebnisse: Ergebnisse Lizenzklasse

Sudety MTB Challenge 2013 – Der Osten ist genial! 3. Platz

Nach fünf Etappen und einem Prolog und fast 400 Kilometern mit 12000 Höhenmetern habe ich meinen Aufenthalt bei der Sudety MTB Challenge erfolgreich auf dem 3. Platz beendet. 
Die Streckenführung kam mir mit kurzen Anstiegen, heftigen Downhills und einigen Schiebepassagen sehr entgegen. Ich habe einiges von Tschechien und Polen sehen dürfen und auch die Gastfreundschaft genossen. Viele neue Freunde kennengelernt und eine gute Zeit verbracht. Wenn dieses Rennen 2014 in die zehnte Auflage geht, dann mit mir. Ich hoffe bei ebenfalls hohen Temperaturen und viel Sonne!
Das Endresultat: 2. Jason Sager (USA), 1. Tomas Vokrouhlik (Tschechien), 3. Sönke Wegner (GER)

Marathon WM Quali geschafft! Roc des Alpes rockte! 13. Platz

Was für ein Wochenende! Roc d´Azur in den Alpen! Roc des Alpes! Bekanntes Format neue Location: La Clusaz in den Französischen Alpen. Daniel Eiermann und ich hatten ein Wochenende mit Trails, die keine Gnade kannten. Beim Roc Marathon am Samstag waren wir 5:10 Stunden unterwegs für gerade mal 80km! Grund: Trails, die man kilometerlang bergauf schieben musste. 
Platz 13. Und somit die WM Quali (Top 20 war die Vorgabe der UCI) geschafft! Diese Tatsache ist gut fürs Ego. Starten kann ich leider nicht. Kanada ruft!
Unmittelbar nach dem Marathon ging´s aufs Enduro. Streckencheck für den Folgetag. Ich habe mir etwas geleistet: Ein neues BMC Fourstroke Trail (29er Fully mit 120mm vorne). Diese Waffe musste erst einmal abgestimmt werden. Denn zunächst parkte ich regelmäßig in den Downhills. Daniel checkte, pumpte und gab mir die Maschine mit neuer Performance zurück. Roll on! 
Der Sonntag kam und die Trails verschwanden unter meinem Sichtfeld. Beim Knattern entwich die Luft aus meinem Hinterrad und ich zerschmetterte das Laufrad an einem Stein. Karbon = Teuer = Kaputt! Ach ja = Zeit läuft weiter!!! Zum Glück halfen mir die Kollegen der Procycling Holland nach der Zeitnahme aus und liehen mir ein Downhill Bike von Kona. Die letzte Stage bekam ich auch noch hin und wurde am Ende 23.. Daniel wurde 7.! (Mehr in einer der folgenden WOMB-Hefte!)

Ergebnisse 

Top 10! Veringendorf Marathon

Die Befürchtungen einer eher langweiligen Streckenführung (55km und 1200hm) auf der Alb wurden nicht bestätigt. Tagelange Regenfälle machten es den 350 Bikern nicht leicht. Tiefer Matsch und sehr rutschige Downhills und Uphills, die nach Traktion verlangten bereiteten mir ein großes Grinsen. Schon im Vorfeld merkte ich, dass ich gut erholt war. So versuchte ich so lange, wie möglich mit der Spitze mitzufahren. Nach ca. 30 Minuten hängte es mich von Kaufi und Co. ab und ich nahm die zweite Verfolgergruppe. Zusammen mit Daniel Gathof fuhr ich das Rennen, mit ständigen Blick auf eine Fünfmanngruppe, zu Ende. Wir hatten viel Spaß miteinander und fuhren nicht mehr ums Leben, als es ins Finale ging. Top Ten auf dem 9. Platz war für mich richtig zufriedenstellend, da das Rennen gut besetzt war. Ergebnisse
Jetzt müssen nur noch die neuen WOMB Trikots kommen… Das persönliche Logo steht bereits. 

Andalusia Bike Race – Letzter Trainingsblock auf Malle

Für vier Tage bin ich nach Mallorca gereist. Merida präsentierte sein MTB und Roadteam der Saison 2013. Außerdem war es den Journalisten möglich, die neuen 2013/14 Bikes zu testen. In diesem Zusammenhang entstanden einige nette Fotoaufnahmen, die in den kommenden “World of Mountainbiking“ Heften zu sehen sein werden. Ich nutzte ein wenig meine freie Zeit für Straßenkilometer bei Temperaturen um die 15°C. Diese Ausfahrten bildeten auch meinen Trainingsabschluss für das Andalusia Bike Race. Aktuell befinde ich mich in der Taperingphase, das heißt: Motivation hoch, Trainingsumfang runter! Nächste Woche Sonntag geht´s los!!

Nordique des Cretes 2013 – 4.Platz!

Übersetzt man die letzte E-Mail vom Veranstalter, dann heißt es, dass das Schlachtfeld bestens präpariert ist. Und das war es! La Nordique des Cretes hat mittlerweile einen Kultstatus, wie viele Rennen in den Vogesen, ob zu Fuß oder mit dem MTB, ist es sehr hart. Viele Anstiege und wenig Erholungsphasen… immer vorrausschauend fahren. Die äußeren Umstände waren perfekt: Sonne und leichter Wind. Letztes Jahr hatte ich noch die 42km in Anspruch genommen, dieses Jahr sollten die 25km reichen. Die Entscheidung war richtig, wenn man bedenkt, dass es sich um ein Zwischenziel für das Andalusie Bikerace handelt und nicht ein Saisonhighlight ist. Für ein großes Racefeeling starten alle Langläufer gleichzeitig. Im ersten Startblock die Elite der Langstrecke, im zweiten stehe ich! In der Spitzengruppe eingereiht übersehe ich unmittelbar vor dem ersten Anstieg ein Verkehrsschild, das etwas tiefer hängt bzw. der Schnee erhöht mich. Ich schlage voll mit der Schulter ein und lege einen OneEighty hin. Aufgerappelt befinde ich mich bei den Verfolgern, die zu meinem Erstaunen alle die gleiche Nummernfarbe tragen (Gelb = 25km Runde). Wir laufen zusammen und wechseln uns durch die Führung. Erst viel später im Rennen sehe ich, dass sich eine gelbe Nummer unter den sechs in Führung liegenden Langstrecklern befindet. Den erwischen wir nicht mehr. 
Das Finale laufe ich gut und kann mich zunächst ein paar Meter absetzten ehe ich wieder geschluckt werde. Im Zielsprint werde ich aus der Gruppe dritter und gesamt vierter. Auch die vielen Freiburger, die mittleriweile gefallen an den Langlaufrennen gefunden haben, haben sich wieder super geschlagen! In Frankreich sind wir mittlerweile schon ein fester Bestandteil!
Ergebnisse 

Im Herzen Österreichs: Ischgl Ironbike

Sonnenschein und ein Starterfeld, das bei der EM nicht besser hätte sein können. Das Preisgeld 20.000€ ist das höchste, das in Europa bei einem Mountainbike Marathon vergeben wird. Das Rennen führt über 78km und 3800hm. Man überquert einen kleineren und zwei größere Berge, die jeweils auf über 2700 Meter gehen.
Nach einem neutralisierten Start ging es von Ischgl nach Galtür und wieder zurück. Im Anschluss wurde es hochalpin. Sehr steile Anstiege und 1200hm am Stück. Mit meiner Übersetzung (29-36) war ich absolut am Limit. Teilweise musste ich Zick-Zack fahren um nicht abzusteigen. Nach 4:15 Stunden fingen meine Beine an zu krampfen. Das Rezept: Einfach drüberziehen; also weiterkurbeln und nach Möglichkeit einen Gang leichter. Auf Platz 29 gesamt und auf dem 3. in der Sportklasse fuhr ich nach 4:56 Stunden ins Ziel. Für mich waren die Berge zu steil und die technischen Abschnitte zu dürftig. So bin ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden.