Appenninica MTB Stage Race

7 Tage Stage Race im Jahr 2020???

Jawoll es ging. Das Appenninica MTB Stage Race wurde von Juli auf Oktober verschoben. Unter großen Corona-Auflagen fand das Etappenrennen im Herzen Italiens, in der Region Emilia Romagna, statt. Meine Anmeldung ging bereits im Januar für die zweite Auflage raus.
Damals war Corona, für mich, noch unbekannt und das Austragungsdatum war für Anfang Juli gedacht. Als Italien dann massive Einschränkungen durch Covid-19 erhielt, wurde auch das Etappenrennen zunächst stillgelegt. Ein Ausweichdatum war aber schnell definiert und die Rennsaison wurde mit einem XL-Stagerace verlängert. 

Die Appenninen sind weitgehend unbekannt und unter den Mountainbikern fast nicht auf dem Radar. Doch mit dieser Geheimhaltung wird man dieser Region (Emilia Romagna) nicht gerecht. Hier finden die Wanderer und Biker ein Trailnetz, das seines Gleichen sucht. Die Region ist dünnbesiedelt. In der Natur trifft man höchstens auf Schäfer, vereinzelt Trailrunner oder Pilzsucher. Dafür trifft man auf technisch fordernde Abfahrten und Ausblicke, die den Horizont mit dem Mittelmeer verschmelzen lassen.

Das Starterfeld war ursprünglich mit 110 Startern schon übersichtlich, Corona lies jedoch einzelne Starter nicht einreisen und somit begann der Prolog mit nur 70 Teilnehmern. In diesem Starterfeld befand sich aber eine kleine auserlesene “Creme de la Creme“ der Rennsportszene.
International sicherlich hervorzuheben waren der Portugiese Tiago Ferreira, der Holländer Hans Becking, der Franzose Joseph De Poortere, der Spanier Milton Ramos, der Italiener Lorenzo Samparisi oder auch der Vorjahressieger Lukas Kaufmann aus Österreich. Bei den Damen stand mit Esther Süss eine Schweizerin am Start, die wie Ferreira auch schon Weltmeister/in war.

7 Tage – 7 Etappe – 447km – 15.945hm
Diese Zahlen waren die Basis für eine intensive Woche auf dem Bike.
Wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 17km/h lag, dann ist klar, es war auch eine lange
Woche im Sattel.

Jede Etappe war ein Highlight. Mal war es der Ausblick, mal der 15km lange Trail über den Bergrücken, die technisch fordernden Abfahrten oder wie auf der 6. Etappen der Matsch.
Hier würde ich gerne kurz ausholen. Es handelte sich um Matsch, der besser den Begriff Lehm oder Beton verdient hat. Die Nacht vor der dieser Etappe hatte es sintflutartig geregnet. Die Anstiege und Abfahrten waren dadurch natürlich sehr rutschig. Aber was dann kam, das habe ich noch nie erlebt. Die Laufräder blieben in der aufgeweichten Erde stecken. Diese Erde klebte nun auf den Reifen, Rahmen und zwischen Rahmen und Reifen. Es drehte sich Nichts mehr. Ein Vorankommen war ausgeschlossen. Hatte man den Lehm entfernt, setzten sich die Reifen wenige Meter später wiederholt komplett zu. Das Bike tragen war eine Option, nur wog das Rad schlagartig 10kg mehr.
Ich stand in Pfützen und reinigte mein Bike. Ich trug es über die Matschfelder und verlor im selbigen fast meine Schuhe. Es war eine bemerkenswerte Etappe!

Nochmals einen Blick auf die Orga. Es wurde alles für uns Mögliche geleistet, dass wir coronakonform
teilnehmen konnten. Vor jedem Start wurde die Temperatur gemessen, Masken wurden ausgeteilt und bis kurz vor dem Start getragen, Verpflegungszonen wurden besonders vorbereitet usw.
Auch die Übernachtungsmöglichkeiten wurden angepasst. Mehr Hotelzimmer, bzw. ausreichend Platz in den Turnhallen war gegeben.

Zurück zu meinem Rennen: Ich fuhr ein solides, konstantes Rennen. Ich konnte die Queenstage mit 110km und 4330hm auf Platz 5 beenden. Mein Gesamtergebnis war nach 7 Tagen und über 25 Stunden, der 6. Rang. Auf der Ergebnisliste sieht man, wie eng es in den Top10 zuging.

Resümee: Es war natürlich ein Privileg in dieser Saison an so einem langen Stagerace teilnehmen zu dürfen. Die Organisatoren haben alles Erdenkliche ermöglicht, um das Rennen für jeden Teilnehmer möglichst sicher zu gestalten. Die Etappen setzten eine gute Radbeherrschung voraus, die Ausdauer musste natürlich stimmen. Wer die Marschtabelle nicht einhalten konnte, der wurde aus dem Rennen genommen (ein Start am Folgetag war ohne Wertung möglich). Die Verpflegung war super. Frühstück gab es im Hotel oder der Turnhalle. Nach den Etappen war die Zielverpflegung üppig. Vegetarier kamen voll auf ihre Kosten. Eine weitere warme Mahlzeit folgte am Abend.
Wer in Europa nach einem familiären Etappenrennen sucht und sich die genannten Infos zutraut, der wird hier nicht enttäuscht. 2021 fällt der Startschuss Mitte September.

Diese Parmesan (48kg schwer) war Grundnahrungsmittel der kommenden Woche

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Effekt ist, dass man bei einem Rennen wie diese, viele Freunde wieder trifft. Es macht einfach Spaß gemeinsam etwas zu erleben und im Anschluss Anekdoten auszutauschen.

Fotos
The Outdoor Lab
Michael Chiaretta
Marius Holler
Francesco Narcisi
Alyona Blagikh 
// The Outdoor Lab

Internet:
Appenninica MTB Stage Race

Tschechien / Schweiz 6 Renntage in 10 Tagen

Mit Platz 2 konnte ich bereits beim Snow Bike Festival im Januar ein gutes Ergebnis vorweisen. Und ich hatte dort bereits eine kleine Rundfahrt in den Beinen. Immerhin!! Dass danach der Lockdown kam, war zu diesem Zeitpunkt undenkbar.

Corona warf die Rennsaison ganz schön durcheinander. Sämtliche Rennen wurden gestrichen oder sind verlegt. Die Rennfahrer blieben aber nicht untätig. Das zeigte sich bei den ersten Rennen mehr denn je. Jeder wollte gleich richtig schnell fahren. Die Profis fühlten sich in der Schuld, ihre Sponsoren bestmöglich zu vertreten und der Hobby hat die Coronazeit genutzt, um seinen Kilometerstand neu zu eichen.

Ich fuhr mit ein paar Freunden aus Freiburg nach Tschechien. Unser Nachbar war der erste, der ein reguläres Etappenrennen für die Sportler ermöglichte. Das Rennen: MTB Trilogy besteht eigentlich aus einem Prolog und drei Etappen. Dieses Jahr musste coronabedingt die Polenetappe ersatzlos gestrichen werden. Dennoch erwies sich dieses Rennen als das härteste, das ich je gefahren bin. Die Rede ist weniger von der Länge, sondern vom technischen Anspruch. Die Krone der Herausforderung an Biker und Material wird an die “MTB Trilogy“ vergeben. Ich liebe das!
Schnell war klar, dass die Krone der schnellsten Biker an die Weltklasseathleten Filip Adel, Michal Kanera und Hans Becking vergeben wird. Ich fuhr ein sehr gutes, defekt- und sturzfreies Rennen auf Platz 11.

Rückreise – Abreise und vier Tage später ein komplett anderes Rennen.
Ich startete auf 1700m. ü. NN. beim Engadin Bike Giro. Dieses Rennen ist kein Geheimtipp! Dieses Rennen ist von den Veranstaltern Sauser GmbH über mehrere Jahre zu einem “Stell-dich-ein“ der europäischen Rennszene geworden. Nicht nur top Langstreckenspezialisten sind am Start, sondern auch vermehrt die Elite aus dem Crosscountrysport. So natürlich in diesem Jahr, mehr denn je.
Für viele war es das erste Rennen 2020. Dementsprechend war das Starterfeld angespannt und hochmotiviert. Die Erste Etappe glich einem Cyclocrossrennen mit Berg. Also von der ersten Minute direkt All-Out! Ich kämpfte mehr mit der Höhe und der Restmüdigkeit als gegen die Konkurrenz.
Ich finishte irgendwo auf Platz 50. Auch die kommenden zwei Etappen war die Leistung im oberen Bereich maximal beschränkt. Aber ich fühlte mich bereits an der zweiten Etappe deutlich besser.
Nach Sonnenschein am Vortag folgte Regen und 2°C auf 2500m. Ein Kontrast, der aber der Strecke gut tat. Sie war weniger rutschig und der Reifen packte besser zu. So langsam merkte ich die Corona-Kilometer und ich konnte auch auf der letzten Stage ein gutes Rennen fahren. Zwar mit geringer aber dafür konstanter Leistung beendete ich die Rundfahrt auf Platz 45.

Wie es weiter geht, dass kann ich noch nicht sagen. Zunächst brauche ich ein paar Ruhetage. Die letzten 10 Tage waren enorm anstrengend. Immerhin war es wieder möglich, eine Startnummer anzupinnen und seiner Leidenschaft, das Rennfahren, nachzukommen. Die aktuelle Corona-Pandemie ist immer noch allgegenwärtig und macht es den Sportveranstaltern nicht leicht, Entscheidungen zu treffen. Dem Sportler bleibt nur abwarten und die Natur zu genießen. 

Der Saisonanbschluss an der Cote d´Azur

Roc d´Azur, das MTB Festival immer im Oktober, bietet seit über zehn Jahren meinen Saisonabschluss. Hier an der Cote d´Azur kann ich Urlaub mit Freunden und Gleichgesinnten genießen und gleichzeitig an hervorragenden Rennen teilnehmen. Vor zwölf Jahren machte ich das Gelände um Frejus noch mit dem Hardtail unsicher, aber die Zeiten uns das Material ändern sich. Mittlerweile kann ich mir dieses Gelände nicht mehr ohne Racefully vorstellen. Viele lose und verblockte Steine, ein Gelände, das ständig neu ausgewaschen ist und selten Möglichkeiten der Erholung bietet, da gönne ich mir den vollgefederten Luxus.

Dieses Jahr machte eine Erkältung in der Rennwoche einen kleinen Strich durch die Rechnung. Gemeldet war ich bei vier Rennen. Am Ende waren nur zwei für mich möglich. Ich legte den Fokus auf die Hauptrennen mit jeweils mehreren tausend Teilnehmern. So stand ich bereits um 7.30 Uhr am Freitag mein UCI Roc Marathon, mit den besten der Szene (inkl. Weltmeistern), am Start. Ich fuhr ein zufriedenstellendes Rennen und landete auf einem 49. Rang. Somit wurde ich meiner zweiten, zugeteilten Startreihe gerecht.

Der Ruhetag reichte gerade so, dass ich bereit für das Hauptrennen am Sonntag war. Als UCI XC Rennen deklariert wird der Roc d´Azur auf eine 52km lange Schleife geschickt. Dieses Rennen ist prestigemäßig das Highlight. Ein Sieg hier gleicht dem Ritterschlag in der Ausdauerszene.
Zu den guten Marathonprofis gesellten sich noch ettliche Crosscountryprofis an die Startlinie. Dementsprechend schnell und hektisch war die Startphase. Ich erwischte kein gutes Hinterrad und musste bereits nach wenigen hundert Metern durch einen Sturz (von einem Vordermann) vom Rad.
Das Überholen gestaltete sich als sehr schwierig und so musste ich bis zum ersten Anstieg warten, ehe ich ein paar Positionen wieder gut machen konnte. Die folgende Abfahrt kam mir aber noch mehr entgegen und ich kam erstmals in die Top70 zurück. Durch eine konstante Leistung, konnte ich Gruppen halten und mich “hier und da“ etwas nach vorne arbeiten. Der Spaßfaktor war immens! Nach jeder Kurve kam ein neues Highlight. Mir wurde nie langweilig und meine Motivation war voll da.

Der 56. Gesamtrang ist der Lohn der Mühe. Wobei sich die Mühe dieses Jahr nicht nach Arbeit, vielmehr nach einem echten Vergnügen angefühlt hat. Ich war schon deutlich fertiger im Ziel.
Das Schönste und Beste an all dieser Rennfahrerei war auch dieses Mal das gemeinsame Drumherum. Mit Freunden die Tage verbringen und beenden, besser geht es nicht.

Jetzt heißt es, den Herbst hier im Schwarzwald genießen und eventuell das ein oder andere Crossrennen mitnehmen. Die Motivation ist auf jeden Fall weiterhin vorhanden.

Sportograf, die Fotografen meines Vertrauens, haben auch beim Roc ganze Arbeit geleistet. Mir fiel es schwer, eine gute Auswahl zu treffen und habe gleich sehr viele Fotos in diesen Beitrag gepackt.
(Ist ja mein Blog, da kann ich auch Pics von mir posten, bis man sie nicht mehr sehen kann. )

Epic Israel – 4 Tage in Galiläa

Nach 2015 stand ich nun zum zweiten Mal beim Epic Israel am Start. Zusammen mit Holger Schaarschmidt, den ich bereits als Teampartner bei der Swiss Epic hatte, nahmen wir dieses Abenteuer in Angriff.

Bereits 2015 hat mir die professionelle Umsetzung der Veranstalter sehr gut gefallen. Aber mit dem UCI S1 Status, so unmittelbar vor Olympia, haben die Organisatoren noch einen draufgesetzt. Helikopteraufnahmen, die jede Etappe Live auf den PC bzw. TV brachten, dazu eine Moderation, die ihres Gleichen sucht und Essen, das für Vegetarier nach Mehr schmeckt. Also rundum sehr gelungen.

Wir starteten gut in den Prolog und konnten ein hohes Tempo einschlagen, vielleicht zu hoch. Denn Holger musste nach 5 von 20km das Tempo etwas rausnehmen und konnte keine Führung mehr fahren. Wir kletterten auf die Alten Stadtmauern von Akko und buddelten im Sandstrand bis zum Ziel. Mit Platz 23 kamen wir jedoch in einem Fahrerfeld mit 17 Landesmeistern solide unter.

Am Folgetag waren die Rollen exakt umgekehrt. Holger musste für das Tempo sorgen und zog mich durch das Hinterland von Galiläa. Meine Akkus haben sich über Nacht nicht aufgeladen. Durchfall und Party im Hinterhof waren nicht förderlich für eine gewünschte Regeneration.  
Trotzdem fuhren wir mit Platz 19 unser bestes Tagesergebnis.

Die zwei letzten Etappen genossen wir häufig in Begleitung mit den deutschen Paul Häuser und Niclas Rankert. Die Jungs fuhren ein ähnliches Tempo und man konnte sich gegenseitig unterstützen.
Wobei Rankert wie gemacht für die Ebene ist und somit der Mann der letzten Kilometer war. Der 22. Gesamtrang von 300 Teams stellt uns sehr zufrieden.

Man könnte nun von Stage 4 sprechen, wenn man das Eincheck in den Flieger von Tel Aviv nach München betrachtet. Jeder Teilnehmer musste am Flughafen eine sehr (sehr) aufwendige Sicherheitskontrolle überstehen und hoffen, dass sein Rad mitfliegen durfte. Hier sei gewarnt: Lasst besser den Laptop daheim, packt den Radkoffer übersichtlich und nehmt euch sehr viel Zeit!

Ach ja, bevor wir natürlich das Heilige Land verlassen durften, haben wir noch ein bisschen Zeit in Haifa, Jerusalem und Tel Aviv verbracht. Tel Aviv und Jerusalem, zwei Städte, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jerusalem ist sehr durch die Religionen geprägt, während Tel Aviv mehr in der Zukunft lebt. Beides kulturelle Highlights, die man sehen muss, wenn man die Möglichkeit hat.

Pics by Ronen Topelberg
http://www.epicisrael.org.il


Swiss Epic Graubünden rockt!

Holger und ich, nach 2018, stehen wir wieder gemeinsam am Start der Swiss Epic. Graubünden statt Wallis. Wir sind gespannt und hoffen auf gutes Wetter.
Das neue Giant Anthem liegt bereit. Die Reifen sind nass! Erste Etappe: Davos nach St. Moritz im Regen.
300 Teams werden auf die Rennstrecke entlassen. Manche mit Badehaube auf dem Kopf, wir mit Armlingen 🙂
Ein Highlight der ersten Etappe ist der Albulapass. Trails bis ins Engadin garantieren auch bei Nässe maximalen Spaß. Mit über 3000 Höhenmetern gehört die Etappe zur härtesten. Wir werden 19. in einem internationalen Topfeld.
Holger und ich ergänzen uns gut. Windschattenlutschen, je nach Tagesform und Laune ist genehmigt. Manchmal ist es aber auch einfach entspannter in den Abfahrten der Linie des Vordermannes zu folgen.
St. Moritz behält uns zwei Nächte. Die 2. Etappe ist ein wunderschöner Rundkurs von knapp 70km und führt uns bis auf 2600 M.ü.Nn.
Der WM-Trail schießt uns wie eine Kanonenkugel ins Tal. Kaum vostellbar, dass wir soeben einen wolkenlosen Himmel hatten. Dieser Wechsel ist zumindest erfrischend.
Da sind wir schon bei Etappe 3. Ziel Lenzerheide mit abschließendem Worldcup Track. Raus aus dem Engadin führte eine große Spitzengruppe das Feld an.
Der Untergrund wechselt ständig. Nass, rutschig oder auch Asphalt fordern die Fahrer. Im Ziel treffen wir immer wieder auf Fahrer, die ihre Wunden verarzten lassen. Wir haben Glück und kommen problemlos durch.
Lenzerheide ist Start der 4. und 5. Etappe. Bekannt wurde dieser kleine Alpenort, bei den Bikern, durch die WM 2018. Wenige Tage vor unserer Ankunft fand hier der Worldcup statt. Die bikefreundliche Atmosphäre strahlt die Region überall aus. Holger hat beispielsweise eine Ersatz-Sattelstütze in einem kleinen Radladen (geliehen) bekommen. Bedingung: Am Ende des Etappenrennens bitte zurückschicken.
Langer Uphill - Langer Downhill! Jeder Tiefenmeter will genutzt werden und so lassen sich die Organisatoren nicht lumpen. Wir haben viel Spaß! Generell ist das Rennen mit der nötigen Ausdauer und Fahrtechnik gut machbar. Wenn ich mich an 2014 zurück erinnere, da war es nur abartig. XXL Etappen und Abfahrten, die viele Fahrer über ihr Limit brachten.
Holger übernimmt das Kommando und bringt uns sicher ins Tal. Der Mix aus Naturtrails und gebauten Trails bring viel Abwechslung. Jede Destination hat ihre eigene Note. Langeweile fehl am Platz!
Unterhalb der Baumgrenze treffen wir auf viele Pilzsammler. Der Wald scheint den perfekten Nährboden zu bieten. Uns bereitet er ein dickes Lachen ins Gesicht.
Adios Lenzerheide! Wir treten für die letzten Kilometer in die Pedale. Gemeinsam mit Lars und Fadri verbingen wir einen kurzweiligen Tag. Jeden Tag treffen wir auf die gleichen Gesichter. Man lernt die Stärken und Schwächen der anderen Teilnehmer kennen und kann entsprechend reagieren.
Bei Regen gestartet, bei Sonne das Ziel erreicht. Die gemeinsame Zeit war intensiv und unglaublich gut. Die Orga hat aus fünf Jahren gelernt und in kleinen Details nochmals nachgebessert, so ist die Veranstaltung von einem hohen Niveau auf ein noch höheres gewandert. Der Locationwechsel tat gut und man konnte jede Etappe mit einem Downhill beenden.
Platz 22! Gerne wären wir weiter vorne gelandet, war aber nicht möglich! Das Niveau hat sich jedes Jahr gesteigert und kleine Schwächen kosten Minuten und schnell Positionen. Aber Platzierungen sind hier eher zweitrangig, wichtiger ist das Erlebnis in einer der schönsten Gegenden der Welt.

Swiss Epic Preview

Swiss Epic – ein Rennen über 5 Tage!
Ein Etappenrennen, das man im 2er-Team fahren und natürlich beenden muss.
Swiss Epic begleitet mich bereits seit 2013. Damals wurde ich eingeladen, um die Strecke im Wallis kennenzulernen. Sie gefiel mir auf Anhieb. 2014 stand ich zusammen mit Benjamin Joerges am Start.
Die Etappen waren die brutale Härte. Auf wenigen Kilometern erfolgten unglaublich viele Höhenmeter. Es war ein sehr schweres Etappenrennen, das wir dennoch in den Top10 finishen konnten. Zwei Jahre später gewann ich zusammen mit Daniel Eiermann die Flow Variante. Diese Option beinhaltete deutlich mehr Tiefenmeter als Bergaufmeter. Man durfte Shuttlen und wurde unmittelbar nach dem Liften auf die Rennstrecke entlassen. Das Rennen war dennoch nicht einfach. Bergaufpassagen wurden ebenfalls gewertet und dementsprechend schnell gefahren.
2018 war es wieder soweit. Das Wallis rief und die Swiss Epic gehörte nun zum Eventriesen Cape Epic. Mein Teampartner war Holger Schaarschmidt von der “World of MTB“. Immer wieder schreibe ich für dieses schicke Magazin. Holger ist mir daher mehr als bekannt. Doch dass er so flott über die Alpen kommt, das war mir im Vorfeld nicht bewusst. Wir lieferten bei starker Konkurrenz ein solides Rennen ab und waren im Gesamtranking am Ende auf dem 17. Platz.
Dieses Jahr zieht das Swiss Epic das erste Mal um. Graubünden lädt ein. Die Destinationen sind Davos, St. Moritz, Lenzerheide. Also alles Nobelskiorte, die einen gepflegten Ruf haben. Bei den Bikern sind die Orte nicht unbekannt. Im Sommer finden immer wieder top Events statt. So z.B. am vergangenen Wochenende der XC und DH Worldcup.
Holger und ich sind auch dieses Jahr wieder dabei. Durch eine Kooperation mit St. Moritz werden wir im Trikot von St. Moritz unterwegs sein und nicht im gewohnten Giant Germany Offroad Team Outfit. Am 20.8. ist Start in Davos. Die Etappen werden mit Sicherheit Premiumstandart haben, die Trails top und die Landschaft atemberaubend. Ich freue mich…

Zusammen mit Benjamin Joerges bei meiner ersten Swiss Epic
Mit Daniel Eiermann gewann ich die Flow Variante ein Jahr später (2015)
Holger Schaarschmidt ist ein Mann der Berge... mindestens 7x im Jahr guidet er eine TransAlp. Demenstprechend fit ist er! Platz 17 im Jahr 2018

MTB Trilogy Tschechien

Holger kenne ich bereits von der Swiss Epic 2018. Dort zeigte Holger bereits seine Qualitäten: Super Fahrtechnik und eine unermüdliche Ausdauer.

Da war ich wieder! Zurück im tiefen Osten. Zusammen mit meinem Freund Moritz (der für alle Fotos zuständig war – aber auf keinem Bild drauf ist). Moritz kenne ich aus meiner jüngsten Kindheit. Holger mein “World of MTB” Partner bei der Swiss Epic 2018/19 war ebenfalls Teil unserer Crew.
Wir waren nach langer Fahrt angekommen in Tschechien und freuten uns auf die Teilnahme der MTB Trilogy.
Zu Erst habe ich von diesem Rennen 2014 bei der Sudety in Polen gehört. Damals hieß es, wenn ihr richtige Trails fahren wollt, dann ab zur MTB Trilogy.
2019 sollte es soweit sein.

Ich spendierte meinem Giant Anthem eine 34er Fox mit 120mm und brachiale Trickstuff Picolla Bremsen. Die Variostütze war obligatorisch.

Die Unterkunft auf dem Campingplatz war simple und mit ehrlichem Charme. Wir fühlten uns sehr wohl und waren bereit für das Abenteuer.

MTB Trilogy ist ein 4-tägiges MTB Stagerace. Es startete mit einem 11km langen Prolog und folgte mit 3 Etappen durch das Sudetengebirge. Jede dieser Etappen sollte sehr schwer werden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug selten über 14 km/h. Aber genau das machte den Reiz für die 200 Starter aus. Fahren kann man dieses Rennen als Endurorace oder eben in der Marathonvariante. Holger und ich entschieden uns, für die Marathonvariante, wo jeder gefahrene Meter zählt!

Mit der Startnummer ging es auch gleich zum Prolog. die 11 Kilometer lange Runde war ein XC-Kurs deluxe. Kurze Anstiege, technische Abfahrten und passagen, die weniger rollten. Alles in Allem eine sehr gelungenne Runde. Mir gelang eine fehlerfreie Fahrt und mit Platz 3 war der Einstieg sehr gelungen. Auch Holger machte mit dem 8. Platz so einiges richtig.

Prolog: Platz 3 und 8!

Das Rennen war eröffnet und die ersten Eindrücke haben schon mal einen guten Vorgeschmack für das, was kommen sollte gegeben.

Ein Etappenrennen ist anspruchsvoll. Nicht nur das Material muss halten, auch der Fahrer muss sich jeden Tag aufs Neue der Herausforderung stellen. Holger sorgt für die nötigen Kohlehydrate und kocht ein solides Essen. Jetzt im Nachhinein hätte ich genau in diesem Moment noch mehr essen sollen, als der Kopf wollte. Die Folgen nichtgefüllter Speicher, musste ich leider am eigenen Körper spüren.

Die Nächte in dieser kleinen Minihütte waren übel. Die Nächte zuvor, in Deutschland, waren extrem heiß. Hier in Tschechien kühlte es nachts gewaltig ab und ich fror. Diese zwei kalten Nächte zogen sicherlich etwas Energie… Unter den Folgen musste ich auf der ersten echten Stage stark leiden.

Bevor es aber zur Startaufstellung ging, nutzen wir natürlich die Gelegenheit und tranken unseren Kaffee brav aus. Das Gebiss fand ich im Übrigen auf der Prologstrecke. Wer kann mir sagen von welchem Tier? Ich habe nur Vermutungen…

Der Start erfolgte bei bestem Wetter. Das Feld war längere Zeit dicht zusammen, ehe die ersten Anstiege selektierten. Ich konnte mich in der 4-Mann Spitzengruppe halten und genoss die heftigen Abfahrten. Dann erwischte ich eine ungünstige Linie und merkte die spitzen Steine deutlich unter meinen Reifen. Einer dieser Steine zerstach meinen Reifen und ich war gezwungen, den Reifen zu flicken. Weiterhin in den Top10 war ich “back in the Game“. Ich fühlte mich gut und konnte weitere Fahrer wieder einholen. Doch dann ging alles ganz schnell. Meine Kräfte ließen nach und die Wattwerte fielen in den Keller. Der Puls war am Berg selten über 140 und steile Rampen musste ich schieben. Die Verpflegungszonen nutzte ich für ausgiebige Stopps und nahm alles, was das Büfett hergab. Zu dem Hungerast kamen noch Krämpfe. Das Ergebnis trat schon lange in den Hintergrund, es galt nur noch das Ziel zu erreichen. Die tollen Trails konnte ich nicht mehr genießen. Die Konzentration war weg.

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Das Ziel erreichte ich nach 5:15 Stunden, mit einer Stunde Rückstand, auf dem 24. Rang.
Holger schruppte knapp an den Top 10 vorbei. Für mich war klar, ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis ist somit nicht mehr möglich.  

Für mich stand eine schwierige Entscheidung an. Weiterfahren und die Trails genießen? War das möglich? War das sinnvoll? Oder Aussteigen, den Körper von den Krämpfen erholen lassen und neue Ziele setzen? Ich überlegte lange und kam zu dem Entschluss, der mir nicht leicht fiel, das Rennen zu beenden. Ich hatte in den letzten Wochen viele gute Ergebnisse und tolle Momente auf dem Rad. Jetzt war es an der Zeit die Reißleine zu ziehen. Ist die Konzentration nicht mehr bei 100%, dann sind diese Abfahrten einfach zu schwer und zu gefährlich.

Holger hat ein sehr positives Gemüt. Sein Lachen hat auch mich schnell wieder angesteckt. Auch genoss ich die lange Rückfahrt mit meinem Kumpel Moritz und wir hatten noch viel zu erzählen. Holger fuhr das Rennen sehr gut zu Ende und ihm gelang es tatsächlich in die Top10 auf dem 8. Gesamtrang.

Was ich mitnehme, sind Erinnerungen an ein sehr schönes Land, mit sehr freundlichen und aufgeschlossenen Menschen. Eine Veranstaltung, die in den Medien kaum präsent ist, aber zu den schwersten Rennen der Welt gehört. Die Organisation war super. Es mangelte an Nichts und es gab auch nichts Unnötiges. Insgesamt sehr basic. Die Strecken waren top ausgeschildert und an den Verpflegungszonen gab es Kuchen und sogar Trinkflaschen. Wer dieses Rennen fahren möchte, der sollte über eine sehr gute Fahrtechnik verfügen und natürlich das nötige Sitzfleisch mitbringen. Ich kann es nur empfehlen…
Deshalb ist es mir auch wert, nach langer Zeit, einen ausführlicheren Bericht auf meiner Page zu posten.
Fotos von Moritz Schick

UCI Worldseries Marathon Roc Laissac

Lang war die Anreise in den Süden Frankreichs. Über 8 Stunden benötigten wir von Freiburg nach Laissac. Aber Dank der “Stop&Go Marderabwehr” Truppe gestaltete sich zumindest die Autofahrt als sehr unterhaltsam. Hier nochmals ein Dank für die Mitnahme und Betreuung vor Ort.

Das Rennen gehört zur Worldseries und gibt jedem Athleten die Möglichkeit, sich mit einem Top20 Platz für die Marathon WM in der Schweiz zu qualifizieren. Dementsprechend motiviert waren meine Mitstreiter von Stop&Go. Hie sie erwähnt, Niklas Sell (15.), Julian Schelb (17.), Matthias Bettinger (19.) haben ihre Quali geschafft.

Am Vortag stellte sich bei mir kein gutes Gefühl ein. Kopfschmerzen und Nackenverspannungen zogen meine Begeisterung nach unten. Der Regen und die einstelligen Temperaturen trugen nicht zur Erheiterung bei. Aber mit dem Abendessen stieg die Laune. Ich fühlte mich wieder deutlich besser und freute mich sogar auf eine lange MTB Ausfahrt. Die Taktik war klar. Nachdem Benjamin Jörges bereits 2x dieses Rennen beenden konnte, hielt ich mich an seine Ansage: Laaaangsam starten und nach 3 Stunden überleben und nicht sterben. Gesagt getan! Ich reihte mich, in diesem weltklasse Feld, um die Position 30-35 ein und knatterte durch nabentiefen Schlamm und über flowige, angelegte Trails. Bei Temperaturen um die 3°C ging es mehrmals durch kleine Bachdurchquerungen, so dass die Füße bereits nach wenigen Kilometern nass waren. Aber, und da waren wir sicher alle sehr dankbar, der Regen blieb aus! Mit dem Ratschlag vom Jörges konnte ich das konstante Tempo durchhalten und hatte keinerlei Einbrüche. Dieses Rennen ist kein Windschatten-Race, man fährt sein Tempo und wer überzieht, der bekommt spätestens am letzten langen Anstieg auf der Wiese die Quittung. Dieser Anstieg ist so steil, dass Schieben durchaus eine Option war. Im Ziel angekommen, war ich zunächst 22.. Ein Fahrer vor mir war nicht in der offiziellen UCI Rangliste und somit wurde es tatsächlich der 1. Platz bei der Nicht-WM-Norm. Schade, aber ich bin dennoch sehr zufrieden und hatte ein erlebnisreiches Wochenende und bringe ein paar Weltranglistenpunkte mit.
Als nächstes steht das “Giant Germany Offroad“ Teamtreffen in Finale (Italien) auf dem Programm.
Dort werden wir in erste Linie mit den Enduros um die Wette knattern. Ich freue mich sehr, das team wieder zu treffen.

Cami de Cavalls – Top 10 auf Menorca

Was für ein früher Saisonstart in die Radsaison! Eigentlich wollte ich nach der langen Cyclocross Saison (bis zum 23.12.18) nicht wieder so früh aufs Rad. Der Plan war, die Langlaufsaison bei mir im Schwarzwald so lange, wie möglich mitzunehmen und dann ab Mai wieder ins Renngeschehen auf dem Rad dabei zu sein. Aber es kam anders: Lukas Kaufmann, ein Österreicher, kontaktierte ich Mitte November wegen einer Langlaufbindung, die es bei uns nicht zu kaufen gab. 10 Tage später schickte Lukas mir diese aus Österreich nach Deutschland. Der Kontakt war da! Lukas fragte mich im selben Monat, ob ich mir nicht vorstellen könnte, mit ihm in Menorca beim 3-tägigen Stagerace “Cami de Cavalls“ zu starten. Ich zögerte erst… Mir war Anfang März einfach zu früh! Aber Menorca ist für mich unbekannt und der Reiz nach etwas Neuem war dann doch größer. Ich sagte zu! Lukas sah ich dann erst wieder am Flughafen in Menorca. Von dort startete unser fünf Tage dauernder Trip auf der Insel. Wir packten die Räder aus und erkundeten wenige Kilometer auf unbekanntem Gelände. Schnell war klar, es wird steinig. So viele Steine hatte ich noch nie unter den Stollen. Es rollte quasi nichts und Lukas hatte mit seinem Hardtail nicht viel zu lachen. Aber wir waren motiviert.

Der Startschuss fiel am folgenden Tag in Ciutadella. Schnell knatterten die 50 Zweierteams in Richtung Steinlandschaft. Der GR223 wurde von nun an unser Trail. Immer mit Blick auf das Meer und kurz-kurz (Kleidung) war die Motivation ungebrochen hoch. Völlig überrascht von meiner guten Form (ich hatte zuvor 220km auf dem Rad!) konnte ich problemlos das Tempo mit der Spitze mitgehen. Es ist aber auch mein Gelände: Flache, technisch sehr fordende Trails, die immer Druck aufs Pedal verlangen. Lukas litt mit jedem Stein mehr und mehr… Aber er lernt binnen weniger Kilometer eine bessere Linie zu fahren und wir kämpften solange, bis sein Schaltwerk kapitulierte. Ich schob ihn zur Servicestation, wo die Mechaniker den Zug auf Spannung brachten, die Kette kürzten und die Stellschraube ordentlich festzog. Gefühlt dauerte es eine Ewigkeit, in der Realität waren es 25 Minuten. Ich war demoralisiert! Lukas aber weiterhin motiviert! Es dauerte wenige Meter, bis ich wieder zu alter Stärke zurückfand und wir gemeinsam ein Team nach dem anderen überholten. Auf Platz 16 beendeten wir die erste Etappe. Die Stimmung war dementsprechend getrübt.

Am Port de Mao starten wir wieder bei frühsommerlichen Temperaturen. Wir hielten lange mit den Topteams mit. Mussten aber wieder in den technischen Passagen reißen lassen. Aber mit dem Wissen, dass wir auf den rollenden Abschnitten zu den Besten gehörten, flogen wir über die einfacheren Trails und kamen mit 3 Minuten Rückstand auf dem 2. Platz ins Ziel. Das war der absolute Höhepunkt! Wir beendeten das Stagerace mit einem sehr guten Gefühl. So wurden wir am Ende 7. mit lediglich 2 Minuten auf Platz 5. Das Rennen hatte Höhen und Tiefen und hat uns als Team zusammengeschweißt.

Das 3-tägige Stagerace Camin de Cavalls ist ein Highlight in der frühen Saison. Die Strecken sind sehr kurzweilig und wunderschön. Ständig schweift der Blick auf das Mittelmeer. Der GR223 ist ein anspruchsvoller Wanderweg entlang der Küste. Parallel zum MTB Rennen findet auch ein 3-tägiges Trailrunevent statt. Obwohl wir nur 3200hm und 180km absolviert haben, kam es uns deutlich länger vor. Aber wir waren auch nur mit 17km/h im Schnitt unterwegs. Die Radwahl ist ganz klar ein Racefully mit massiveren Reifen. Die Organisation ist herzlich und sehr routiniert. Die allabendlichen Briefings waren ein Highlight und lockerten jeden engstirnigen Renncharakter auf. Generell hatte ich nicht das Gefühl, dass mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren wird. Es wird bereitwillig Platz gemacht und das Gelände selektiert das Feld.
Ich bereue meine Entscheidung, so früh ins Renngeschehen gestartet zu sein, in keinster Weise!

Fotos: JSaragossa und oriol_batista

Rückblick 2018

Die Saison 2018 war eine gute und auch lange! Ich lief bereits im Januar Langlaufrennen und fuhr mein letztes Cyclocrossrennen im Dezember. Im Juli durfte ich als Gastfahrer für “Embrace the World” bei der 9-tägigen Rennradrundfahrt teilnehmen. das war für mich sportlich eine Herausforderung, lag mein letztes Rennradrennen doch über 3 Jahre zurück.
Um ein paar Highlights zu nennen:

4. Platz Rucksacklauf
1. Platz Gravel Race Ultra Bike Kirchzarten
2. Sudety MTB Challenge Polen
2. Gravel Race Roc d’ Azur Frankreich
2. Mesa Trail Hero (Kurzstrecke)
2. Cyclo Cross Tour de Wittenheim
Vizemeister Ba-Wü Cyclocross
Teilnahme an: Swiss Epic, Engadin Bike Giro, uvm.

Es waren wieder sehr tolle Events!