Licht am Ende

Corona legte lange das öffentliche Leben lahm. Im Alltag waren die Einschränkungen deutlich spürbar. Sportlich konnten die Radsportler dennoch fleißig trainieren. Die ersten Wochen ging ich alleine, häufig auf der Straße Rennrad fahren. Der geringe Verkehr war völlig ungewöhnlich. Ich kam mir nicht vor, als sei ich im Schwarzwald unterwegs. Die Straßen waren so gering frequentiert, dass es im positiven Sinne unbeschreiblich war. Aber natürlich kehrte der Alltag wieder ein und somit nahm auch der öffentliche Verkehr zu. Meine Ausfahrten verlagerten sich zunehmend in den Wald. Auch hier merkte man einen Unterschied. Es waren viel mehr Menschen im Wald unterwegs. Viele Leute, die wenig Erfahrungen mit Bikern und Wanderern haben. Biker, die zu schnell an Spaziergängern vorbei fuhren oder Wanderer, die glaubten, sie können bei der 2m-Regel die exekutive Gewalt sein. Aber auch hier half die Zeit und die Konflikte sind weitestgehend verschwunden. 
Mein Training hatte selten so viel Quantität und auch die Qualität litt nicht. Mit der Lockerung ergaben sich auch sehr sportliche Ausfahrten mit den, in Freiburg lebenden, Profis. 
Ausblick: Im Juli gehen die ersten Rennen wieder los. Teilweise mit limitierten Teilnehmerzahlen. Ich habe mir einen kleinen Rennplan zurecht gelegt. Aber bis es soweit ist, möchte ich noch etwas warten mit der Veröffentlichung. Die Corona-Situation ist immer noch nicht ausgestanden und es kann noch viel passieren. 
Bis dahin, bleibt gesund und schaut mal wieder hier vorbei! Sönke